JazzHaus Hamburg e.V.

Das JazzHaus Festival 2013 
im Foolsgarden

Jazz in Hamburg - Quo Vadis?

Nach längerer Pause findet endlich wieder erstmalig seit 2002 vom 22. und 23. Februar 2013 ab 20:00 Uhr im Theater Foolsgarden (Lerchenstraße 113 / 22767 Hamburg-Sternschanze) das JazzHaus Festival statt. Musik aus Hamburg für Hamburg. An 2 Abenden werden 6 Bands zu hören sein. Das Festival ist eine Plattform für junge kreative Musiker aus Hamburg und hat eine lange Tradition seit 1996. JazzHaus Hamburg ist seit 1996 der Musikerverband Hamburgs und setzt sich vor allem zusammen aus den aktiven Jazzmusikern Hamburgs. Für die Neuauflage des JazzHaus Festivals ist das Theater Foolsgarden, mitten in der Hamburger Schanze, eine wunderbare Location um frische Kompositionen und Hamburger Jazzsounds zu entdecken.

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Freitag, 22.02.2013 - 20:00 Uhr

pocket club - modern jazz Fünf junge Musiker aus Hamburg bilden seit 2009 den Pocket Club. Dank der hohen spielerischen Güte, mit der die einzelnen Akteure ihre Eigenkompositionen gestalten, gelingt es ihnen, einen modernen Jazzsound zu entwickeln, der sich auch seinen popularmusikalischen Einflüssen nicht entzieht, sondern sie ergründet und künstlerisch etabliert. Das Ensemble befindet sich stets in progressiver Bewegung – zielgerichtet in seinem Bestreben, auch Abwege gründlich zu erkunden. Besetzung: Anna-Lena Schnabel (as), Lisa Stick (tb), Christian Stick (git), Jakob Dreyer (b), Hajo Schüler (dr)

finecost - electronic jazz "finecost" schicken den Jazz wieder auf freie Wildbahn. Mit HipHop-Beats und frischer Sample-Beute lassen die vier Jungspunde Opa's Weinglas überschwappen! Bewaffnet mit Drum-Computern, Loop-Stationen und Akustischem wird vor keiner geschmacklichen Hürde Halt gemacht und so darf man sich auf einen satten musikalischen Ausflug der sonderlichen Art freuen. Superlativ ist fortan nur noch Mittelmaß! Besetzung: Nathan Ott (dr), Philip Püschel (tp/electronics), Christian Müller (b), Noah Rott (keys/electronics)

aquarian jazz ensemble - experimental avantgarde Das Björn Lücker Aquarian Jazz Ensemble besteht seit drei Jahren. Der Sound der Band ist geprägt von den Kompositionen des Drummers und Bandleaders Björn Lücker. Das Panorama der Stücke reicht von komplett auskomponierten und arrangierten Strukturen über jazztraditionsorientierte Stücke bis hin zu Fragment-Kompositionen mit viel Freiraum für die Charaktere der Bandmitglieder, die allesamt zu den renommiertesten Musikern der Hamburger Jazzszene zählen. Das Debutalbum wird 2013 erscheinen. Besetzung: Björn Lücker (dr), Claas Ueberschär (tp), Gabriel Coburger (ts), Jakob Dreyer (b)

Samstag, 23.02.2013 - 20:00 Uhr

a4 - saxophonquartett Das Altsaxofonquartett a4 nutzt die rudimentären Kompositionen von Oli Gutzeit als Sprungbretter in freiere Improvisationsgefilde. Beheimatet in unterschiedlichen Stilistiken wie Jazz, Rock und Avantgarde kreiert a4 dabei eine intellektuell wie emotional herausfordernde Klangcollage ganz eigener Natur. Besetzung: Anna-Lena Schnabel, Max Rademacher, Christian Gastl, Oliver Gutzeit

café hafuch - Ökojazz Café Hafuch (Kaffee Verkehrt) ist der hebräische Oberbegriff für sämtliche Kaffeeschweinereien, die zu viel Milch und zu wenig Koffein enthalten. Diesem Motto verschreibt sich auch die junge Formation schlecht gelaunter Musiker, allesamt begeisterte Milchtrinker, die ihre Instrumente noch auf der Weide gelernt haben: Keine Kaffeehausmusik, sondern schwer verdaulicher Jazz, der häufig Kopfschmerzen verursacht, den man aber trinken sollte, solange er noch heiß (hot) ist. Hafuch? - Gesundheit! Besetzung: Adrian Hanack (ts), Tilman Oberbeck (b), Sören Weinrich (dr), Jakob Deiml (p)

jan prax 4 - postbop Das Jan Prax Quartett hat sich einem energetischen Postbop-Sound verschrieben. In den Kompositionen, vornehmlich aus der Feder von Bandleader Jan, ist der Spirit großer Saxophonisten wie etwa John Coltrane und Kenny Garrett zu spüren. Die Interpretation ist jedoch stark vom heutigen Zeitgeist geprägt und reich an Elementen aus Soul und Groove- Musik. Die Adaption der Jazztradition in den heutigen Kontext ist in diesem Falle kein bloßes Konzept, sondern schlichtweg das, was entsteht, wenn sich die vier Musiker mit ihren musikalischen Backgrounds und Vorlieben ans Werk machen. Der Prax-Sound ist mal unbändig und wild, mal sphärisch und melodiös, mal groovig und auf den Punkt, aber immer "soulful" und voller Energie. Die noch junge Formation konnte mit ihrem „high-energy-playing“ auf dem "futuresounds" Jazzwettbewerb im Rahmen der Leverkusener Jazztage 2012 glänzen und gewann als absolute Newcomer-Band aus dem Stand den renommiertesten Nachwuchs-Jazzpreis der deutschen Musikszene. Besetzung: Jan prax (as, ss), Roman Schuler (keys), Tilman Oberbeck (b), Michael Mischl (dr)

Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 18 € (12 € ermäßigt)